Das muss doch anders gehen! Einladung zur virtuellen Podiumsdiskussion über Anforderungen

Am 26. April bin ich ein Teilnehmer einer Podiumsdiskussion, wo ich mit Colin Hood und Christer Fröling über Anforderungen debattiere. Das Webinar findet auf Englisch statt und hat den Titel „Disrupting Requirements: Finding a Better Way“.

Das Thema der Debatte sind textuelle Anforderungen. Anforderungen sind wichtiger denn je, aber was in einer Industrie funktioniert, ist nicht unbedingt auf andere übertragbar. Trotzdem brauchen wir korrekte, konsistente und vollständige Anforderungen. Wie kommen wir dort hin?

Über rege Teilnahme würden Colin, Christer und ich uns natürlich freuen. Das Webinar wird zwar von Jama veranstaltet, inhaltlich ist de Veranstaltung jedoch Hersteller-Neutral. Im Folgenden noch ein paar Gedanken zu dem Thema und Details zur Veranstaltung.

Quo Vadis Anforderungen?

Schon mehrfach habe ich auf die Keynote von Thorsten Weyer auf ReConf 2018 verwiesen. Auch wenn viele den Anforderungs-Experten als aussterbende Spezies sehen, so sagt Thorsten deren Comback voraus. Dem stimme ich voll und ganz zu, aus verschiedenen Gründen. Zum Einen kommen wir nur mit guten Anforderungen zu wettbewerbsfähigen Produkten. Weiterhin kann ich mir wirklich gut vorstellen, dass Maschinen mittelfristig zur Laufzeit ihre eigenen Anforderungen auswerten.

Auch gehe ich davon aus, dass uns die textuell formulierten Anforderungen noch lange erhalten bleiben. Schließlich haben wir es bei der Produktentwicklung mit so vielen unterschiedlichen Stakeholdern zu tun, dass natürliche Sprach noch eine Weile der kleinste gemeinsame Nenner bleiben wird.

Gleichzeitig gibt es zwei Trends, die sich nachhaltig auf das Anforderungsmanagement werden. Zum einen wird die Agilität bleiben. Ohne agile Methoden ist es kaum möglich, wettbewerbsfähig zu bleiben. Der zweite Trend ist die maschinelle Verarbeitung von Anforderungen, und das ist nur mit Modellierung möglich. Wie schon viele Male zuvor möchte ich betonen, das auch ein einfaches Entity-Relationship-Modell schon ein Modell ist.

Die anderen Teilnehmer der Podiumsdiskussion

Das eben Gesagte ist meine Perspektive, und ich freue mich, am 26.4. auch andere Ansichten zu hören zu bekommen. Colin Hood kenne ich nun schon seit 12 Jahren und weiß, dass er mit Sicherheit frischen Wind in die Diskussion bringen wird.

Christer Fröling habe ich erst kürzlich kennengelernt. Er ist CEO von RE:Qualify. Seine Schwerpunkte sind Qualität und Wiederverwendung im Anforderungsmanagement.

Ich freue mich auf eine spannende Debatte.

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Photo by Wes Hicks on Unsplash

Dieser Artikel erschien zuerst bei se-trends.de.