Barcamp-Marathon: Der Munich Openspace

Barcamps und ähnliche Veranstaltungen gibt es schon lange – doch letztes Jahr hat es gefühlt einen Boom gegeben, mit vielen Themen rund ums Systems Engineering, wie Modellierung, Funktionale Sicherheit und Anforderungen. Durch die Übergabe der systems.camps an die GfSE wurde die Nachhaltigkeit des Formats noch mal unterstrichen. Die Saison beginnt in genau zwei Wochen mit dem Munich Openspace. Organisiert wird die Veranstaltung von Colin Hood und Claudia Bösewetter, mit denen ich mich über die Veranstaltung unterhielt.

Vom 23. bis 25.Februar veranstaltet ihr den Munich Openspace. Was genau ist das?

Der Munich Openspace ist eine Reihe von Barcamps zu den Themen, die an drei aufeinander folgenden Tagen veranstaltet werden:

  • Functional Safety – 23. Februar 2017,
  • Requirements Engineering – 24. Februar 2017 und
  • Systems Engineering – 25. Februar 2017.

Ein Openspace ist eine Unkonferenz (oder auch Barcamp genannt) mit einer begrenzten Anzahl an Teilnehmern (maximal 50 Teilnehmer pro Tag).
Es bietet eine hervorragende Möglichkeit zum Erfahrungs- und Wissensaustausch, sowie Diskussionen in einer risikofreien Umgebung.

Ein Openspace bietet Inspiration und neue Sichtweisen sowie eine tolle Möglichkeit sich zu vernetzten Twittern

Die Agenda wird am Tag des jeweiligen Openspace von den und durch die Teilnehmer festgelegt. Jeder hat die Möglichkeit, seine aktuelle Herausforderung oder Thema mitzubringen. Ein Openspace bietet Inspiration und neue Sichtweisen sowie eine tolle Möglichkeit sich zu vernetzten.

Müssen Teilnehmer ein eigenes Thema mitbringen?

Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit sein eigenes Thema mitzubringen. Es ist jedoch keine Voraussetzung um am Openspace teilzunehmen. Es ist trotzdem empfehlenswert: Denn das eigene Thema garantiert, komprimiert am Wissen der anderen Besucher teilhaben zu können. Seine eigenen Erfahrungen kann man natürlich auch mit anderen teilen, ohne ein eigenes Thema mitzubringen.

Colin, bringst Du eigene Themen zum Openspace mit?

Hauptsächlich freue ich mich darauf Menschen zu treffen die unterschiedliche Meinungen haben. Es ist fantastisch, wie die Teilnehmer sich untereinander helfen und wie offen die Diskussionen sind. Es ist schön zu sehen, dass die Leute bereit sind, ihre Meinung zu ändern wenn die Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachtet wird.

Ertrinken andere auch unter der Flut von Phrasen, kategorisiert als Anforderungen? Twittern

Mich interessiert, ob auch andere unter der Flut von Phrasen, kategorisiert als Anforderungen, ertrinken.

Ich würde gerne lernen, warum Functional Safety so schwierig für einige Firmen zu sein scheint.

Ich möchte gerne diskutieren, wie Firmen von dem Nutzen des Systems Engineerings überzeugt werden können.

Wird es eine Brücke zwischen den einzelnen Tagen geben, oder sind diese völlig unabhängig voneinander?

Es wird ein Get-Together am Freitag Abend für alle Interessierten geben. Die Location wird rechtzeitig auf unserer Webseite bekannt gegeben. Die Kosten hierfür trägt jeder Teilnehmer selbst.

Wie genau sieht die Kooperation mit der GfSE aus?

Das Systems.camp in München wird durch die GfSE veranstaltet und von Colin Hood Systems Engineering gesponsert. Wir freuen uns sehr, dass das systems.camp nun schon zum 2. Mal unter dem Deckmantel der GfSE stattfindet. Alle bei Colin Hood Systems Engineering sind GfSE/INCOSE Mitglieder. Es ist uns wichtig, die Systems Engineering Community zu unterstützen und anderen Systems Engineers zu helfen.

Wo können sich Interessierte anmelden?

Auf munich-openspace.de gibt es weitere Details zu den Veranstaltungen. Zum Functional Safety und Requirments Engineering Openspace kann man sich auch dort registrieren. Für die Leser von SE-Trends gewähren wir gerne den Frühbucherpreis bis zum 15. Februar 2017. Dazu bei der Registrierung einfach „SE-Trends“ angeben.

Für Leser von SE-Trends verlängern wir den Frühbucherpreis bis zum 15.2. Twittern

Jeder Tag ist einzeln buchbar. Die Anmeldung zum systems.camp erfolgt über die Webseite der GfSE.

Bild: Colin Hood Systems Engineering

 

Dieser Artikel erschien zuerst bei se-trends.de.