Das systems.camp Nord 2017 – eine Nachlese

Am vergangenen Donnerstag fand das systems.camp Nord 2017 in Hamburg statt. Wie letztes Jahr hat oose freundlicherweise wieder den Campus zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr gab es drei Tracks, die mit einer guten Mischung der Themen des Systems Engineerings gefüllt waren.

Wem das Barcamp-Format Spaß macht, den könnte auch das Modeling Craftsmanship Camp am 18.11. in Minden (bei Hannover) interessieren, das von Stephan Dankers und mir organisiert wird. Anmeldung >>

Wie das systems.camp Nord 2017 war, ist im Folgenden zu lesen.

Sessionplanung

Wie bei einem Barcamp üblich brachten die Teilnehmer ihre Themen mit und erstellten die Agenda in der Sessionplannung, die nach der Begrüßung stattfand. Es gab drei parallele Tracks:

Das Spektrum der Themen war breit und hatte für jeden etwas zu bieten. Letztes Jahr hatte sich ein zentrales Thema herauskristallisiert, der Mensch, der im Systems Engineering nicht vergessen werden darf. Dieses Jahr war so ein Fokus nicht zu erkennen.

Ein Blumenstrauß an Themen

Auch wenn es kein zentrales Thema gab, haben sich doch manche Elemente durch das Camp gezogen:

Internet of Things – Systems Engineering hatte zwar heutzutage fast immer etwas mit Hardware und Software zu tun. Aber das Internet of Things (IoT) als eigener Themenbereich kam diesmal mit „Systems Engineering + Internet of Things“ explizit auf die Agenda, und wurde auch in mehreren Sessions angesprochen.

Agilität – Ohne Agilität geht es heute nicht mehr, aber die Verbindung mit Systems Engineering ist nicht immer leicht. Es gab Sessions explizit zum Thema, wie „Einführung agiler Arbeitsweisen in hardwareorientierten Teams“ und „Agile HW-Entwicklung, reagieren auf Veränderung“; als auch implizit, wie „Social Networks und Systems Engineering“.

Modellierung – Auch die Modellierung zog sich wie ein roter Faden durch die Sessions, da diese inzwischen als „Enabling Technology“ erkannt wurde. Dabei gab es auch allgemeine Sessions zu MBSE, als auch sehr speziealisierte, wie „Sind konjugierte SysML-Interfaces sinnvoll?“.

Requirements – Anforderungen sind ein wichtiger Teil des Systems Engineering. Kein Wunder das dieses Thema in einigen Vorträgen explizit erwähnt wurde, wie „Umgang mit Querschnittsanforderungen“ und „SE vs. RE: Kann man das trennen?“.

Socializing

Aber mindestens genauso wichtig wie die Fachthemen war der persönliche Austausch. Der fand schon beim Ice Breaker am Vorabend statt, wo bei Bier und Federweißer über die Themen des nächsten Tages debattiert wurde.

Auch während des Camps war mit Snacks und einem großzügigen Buffet für das leibliche Wohl gesorgt

systems.camp Munich und Modeling Craftsmanship Camp

Wem das systems.camp Spaß gemacht hat, oder wer nicht kommen konnte, der kann am 24. Februar 2018 das nächste systems.camp in München besuchen, welches von Colin Hood im Rahmen des Munich Open Space stattfindet.

Wer solange nicht warten möchte, der kann auch das von Stephan Dankers und mir organisierte Modeling Craftsmanship Camp in Minden am 18. November besuchen. Auch wenn es da um Modellierung geht, ist das Systems Engineering selten weit entfernt.

Danke!

An dieser stelle möchten Andrea, Julia und ich uns auf diesem Wege noch einmal bei den Teilnehmern für den spannenden Tag bedanken. Jede noch so gute Vorbereitung und Organisation nützt nichts, wenn nicht so viele interessante und diskussionsfreudige Teilnehmer dabei sind. Vielen Dank für die vielen Denkanstöße und neuen Ideen.

Vielen Dank auch noch einmal an das oose Team für die Bereitstellung der Räume und der professionellen Ausstattung, sowie das aktive Teilnehmen und Anpacken.

Das systems.camp ist nun schon im zweiten Jahr unter der Schirmherrschaft der GfSE, bei der wir uns auch bedanken wollen. Wer über weitere systems.camp informiert bleiben möchte, kann dies über SE-Trends tun, oder über die systems.camp Webseite.

 

Dieser Artikel erschien zuerst bei se-trends.de.

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